Welche Anforderungen haben Sie bei einer Matratze?

Grundanforderung

Grundanforderung an die Matratze ist, dass sie dem Benutzer die Freiheit gibt, in jeder von ihm gewählten Stellung zu schlafen.
Sie muss ihm in allen Schlafhaltungen auf Rücken, Bauch und der Seite eine Unterstützung geben, ohne dass sie eine bestimmte Stellung konstruktionsbedingt erzwingt.

Punktelastizität

Die Matratze soll nur dort nachgeben, wo sie belastet wird, nicht aber in einem weiteren Umfeld.
Eine gute Matratze schmiegt sich an die Körperform an und unterstützt den gesamten Körper gleichmäßig.

Schwingverhalten

Die Matratze soll nach allen Bewegungen nur kurz nachwippen, sodass der Schläfer seine Körperhaltung nicht aktiv stabilisieren muss.
Dies ist wichtig, da wir nachts die Schlafstellung 30- bis 50-mal ändern. Um so weniger Nachschwingungen die Matratze hat, desto besser (komfortabler).

Feuchtigkeitsregulierend

Circa 0,5 bis 1 Liter Flüssigkeit, Schlacken, Salze und Gifte werden jede Nacht durch die Haut verdunstet und gelangen so zum Teil in Matratze und Bettbezug. Diese Feuchtigkeit muss rasch an die Raumluft abtransportiert werden, um ein angenehmes Bettklima aufrechtzuerhalten. Ein zu feuchtes Bettklima bereitet nicht nur ein unangenehmes Gefühl, es begünstigt auch Rheuma. Die Matratze darf daher kein übermäßiges Schwitzen provozieren und muss die entstehende Körperfeuchtigkeit vom Körper wegführen und so ein herrlich angenehm trockenes Schlafklima vermitteln.

Gebrauchsdauer

Die Gebrauchsdauer einer guten Matratze ist auf ca. acht bis zehn Jahre ausgelegt. Gegen eine längere Nutzung sprechen im Wesentlichen hygienische Gründe, aber auch der Schlafkomfort, der mit zunehmender Gebrauchsdauer abnimmt, da auch die besten Polstermaterialien mit der Zeit ermüden.